Energetische Sanierung

„So klappt’s mit der Energieberatung“

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  • 13.12.2024
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Gute Energieberater sind gefragt – und meist auf Wochen ausgebucht. Ein neuer Verein sorgt nun dafür, dass Sie im ELE-Land schnell einen Experten finden. 

Eine klimafreundliche Heizung einbauen? Das Haus sanieren, um mehr Energie zu sparen? Klingt gut, ist gut, kostet aber. Deshalb stellt der Staat üppige Fördergelder bereit. Liegt ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) vor, schießt er gleich noch weiteres Geld hinzu. Aber Energieberater, die dafür Haus und Heizung genau unter die Lupe nehmen, sind oft nur schwer zu finden. Zudem darf nicht jeder einen iSFP erstellen, sondern muss dafür von der staatlichen BAFA zugelassen sein. Kein Wunder, dass es oft lange dauert, bis diese Fachleute einen Termin frei haben.

Der neue Verein „Energie-Experten-Netzwerk Emscher-Lippe e. V.“ (EEN e. V.) möchte das ändern. Er bietet ab jetzt einen starken Pool qualifizierter Energieberater aus der Emscher-Lippe-Region und angrenzenden Städten. In ihm bündeln aktuell Schornsteinfeger mit Energieberater-Lizenz und die ELE ihr Know-how. Demnächst sollen auch noch Fachleute aus anderen Bereichen dazustoßen.

„Unser Ziel ist eine Beratung nach dem neuesten Stand der Technik und den jeweils aktuellen gesetzlichen Rahmenbedingungen“, erklärt Gründungsmitglied und Geschäftsführer des Vereins Guido Imping von der ELE. „Wer sich an uns wendet, kann sicher sein, einen qualifizierten Experten zu bekommen.“

Sie interessieren sich für eine Energieberatung? So erreichen Sie das Energie-Experten-Netzwerk:

service@remove-this.energie-experten-netzwerk.de
Telefon: 0209 165 3712

Ihr Fahrplan zur Sanierung

Erst analysieren, dann sanieren: Nur so lassen sich bei der energetischen Sanierung von Gebäuden sinnvolle und zugleich kosteneffiziente Maßnahmen planen. Der individuelle Sanierungsfahrplan gibt deshalb einen exakten Überblick über den energetischen Ist-Zustand Ihres Gebäudes und Ihrer Heizungsanlage. Dafür ermitteln unsere Energieberater zunächst den energietechnischen Zustand des Hauses. Dann erstellen sie einen genau auf Ihr Haus abgestimmten Maßnahmenkatalog für Verbesserungen. Umfang und zeitlicher Ablauf der Maßnahmen, die umgesetzt werden sollen, richten sich dabei nach Ihren Wünschen. Von nur wenigen Einzelprojekten bis hin zur kompletten Sanierung ist alles möglich.

Übrigens: 50 Prozent der Kosten für den iSFP trägt der Staat (maximal 650 Euro bei Ein- und Zweifamilienhäusern und 850 Euro bei Häusern ab drei Wohneinheiten). Damit bezahlen zum Beispiel Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäusern einen Eigenanteil von 1.000 Euro. Kein Pappenstiel, aber genau der richtige erste Schritt auf dem Weg zu einer maßgeschneiderten Haussanierung. Setzen Sie die vorgeschlagenen Maßnahmen um, gibt es noch fünf Prozent Extra-Förderung für diese Maßnahmen.

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