- 10.03.2026
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In letzter Zeit klingeln wieder vermehrt dubiose Werber an Haustüren im ELE-Land. Ihre Masche: Sie tun so, als würden sie im Auftrag der ELE Zählernummern abfragen. Kurze Zeit später bekommen die Bewohner dann ein Begrüßungsschreiben eines anderen Energielieferanten. Denn die Zählerdaten werden – auch ohne Einwilligung des Kunden – genutzt, um im Rahmen der sogenannten Marktkommunikation den Wechsel des Energielieferanten anzustoßen.
Das sollten Sie wissen: Natürlich ist es möglich, dass ein Mitarbeiter der ELE oder der ELE Verteilnetz GmbH (EVNG) bei Ihnen klingelt. Er wird sie allerdings niemals an der Haustür dazu auffordern, Daten herauszugeben oder einen Vertrag abzuschließen. Außerdem können Ihnen echte Mitarbeitende der ELE-Gruppe jederzeit einen Dienstausweis mit Foto zeigen. Es hat allerdings auch schon Fälle gegeben, in denen selbst gebastelte, aber professionell wirkende Ausweise präsentiert wurden. Wenn Sie Zweifel haben, können Sie uns unter der Telefonnummer 0209 165-10 anrufen und nachfragen, ob die Person an der Haustür im Auftrag der ELE oder der EVNG unterwegs ist.
Dazu noch ein Tipp: Grundsätzlich gilt bei Haustürgeschäften eine Widerrufsfrist von 14 Tagen. Innerhalb dieser Zeit kann jede Kundin und jeder Kunde einen unterschriebenen Vertrag ohne Angabe von Gründen widerrufen. Sollte man bei der Vertragsanbahnung getäuscht worden sein, gibt es unter Umständen darüber hinaus die Möglichkeit der Anfechtung wegen arglistiger Täuschung oder Irrtum.


