Beleuchtung

Lichtspiele für zu Hause

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Bild oben: Manuel Moreno rät zu Experimenten – so findet man das persönliche Wohlfühllicht.
  • 13.12.2024
  • 2 Minuten
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Wenn die Tage kürzer werden, machen wir es uns gern in den eigenen vier Wänden gemütlich. Mit dem gekonnten Einsatz von Licht können wir dabei unsere Wohnung in eine Wohlfühl-Oase verwandeln. Wie das geht, verrät Lichtplaner Manuel Moreno.

Wie wohl wir uns in einem Raum fühlen, hängt stark von der Beleuchtung ab. Ist es zu hell, will keine Gemütlichkeit aufkommen. Ist es zu dunkel, fühlen wir uns ebenfalls nicht wohl. Die gute Nachricht: Eine optimale Lichtgestaltung zu zaubern, ist gar nicht so schwer!

Wichtigste Regel dabei: Licht sollte indirekt und blendfrei sein. „Richten Sie Ihre Leuchten auf die Wände und die Zimmerdecke, von wo das Licht in den Raum zurückstrahlt“, empfiehlt Manuel Moreno. „Licht darf nicht in den Augen stören.“ Der gelernte Elektriker muss es wissen. Seit 28 Jahren entwickelt er mit seiner Firma „Moreno – Licht mit Effekt“ individuelle Beleuchtungskonzepte für Privatwohnungen und Gewerberäume.

Mit Licht experimentieren

Schon als Jugendlicher war der Gelsenkirchener von Licht fasziniert. „Ich habe schon als 15-Jähriger mit Lichtgestaltung experimentiert und gesehen, wie ich dadurch mein Zimmer total verändern und gemütlicher machen kann“, erzählt er. 

Es lohnt sich, zu Hause selbst einmal ein bisschen zu experimentieren. Gemütlich wird’s zum Beispiel durch eine Kombination aus helleren und dunkleren Bereichen. Das klappt nicht mit einer einzigen Deckenleuchte. „Eine mittige Deckenleuchte wie ein Kronleuchter funktioniert nur als Objekt, nicht als Lichtquelle“, sagt Manuel Moreno und rät zu mehreren im Raum verteilten Lichtquellen. Kleine Zimmer wirken durch verschiedene Helligkeitsinseln zudem größer. 

In der Küche muss es im Arbeitsbereich dagegen hell sein. Optimalerweise sind die Leuchten unter den Hängeschränken platziert. Moreno: „Leuchten, die man nicht sieht, sind am besten, weil sie nicht blenden.“

 

„Ich habe bereits als 15-Jähriger mit Lichtgestaltung experimentiert und gesehen, wie ich dadurch mein Zimmer total verändern und gemütlicher machen kann.“

Manuel Moreno

Wohlfühlfaktor Lichtfarbe

Auch die Lichtfarbe ist ein entscheidender Wohlfühlfaktor. Moderne LEDs bieten mittlerweile beinahe unbegrenzte Möglichkeiten. „LEDs werden schon seit Jahren immer besser“, sagt Manuel Moreno.

In Sachen Energieeffizienz sind die LEDs derzeit ohnehin nicht zu toppen. Sie verbrauchen etwa 85 Prozent weniger Strom als eine Glühbirne aus alten Zeiten und können dabei ganz verschiedene Wünsche erfüllen. Die optimale Lichtfarbe für zu Hause liegt bei warmtonigen 2.700 bis 3.000 Kelvin. Morgens im Bad oder im Arbeitszimmer dürfen es auch gerne 4.000 Kelvin sein. Denn kälteres Licht hilft dabei, wach zu werden. Abends brauchen wir dagegen eher warmes Licht, das die Bildung des Schlafhormons Melatonin anregt. Licht hat eben einen großen Einfluss auf unser Wohlbefinden – nicht nur in der dunklen Jahreszeit.

Welche Lichtfarbe für welchen Raum?

Achten Sie beim Leuchtmittelkauf auf die Farbtemperatur. Sie wird in Kelvin (K) angegeben.

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