Stimmt’s?

„Induktion ist sparsamer als ein Ceranherd“

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  • 08.09.2026
  • 1 Minute

Stimmt! Viele denken: Hauptsache elektrisch – ob Induktion oder Ceran, der Stromverbrauch wird schon ähnlich sein. Tatsächlich hat die Induktion aber die Nase vorn. Der Grund: Ein Cerankochfeld erhitzt zunächst die Kochplatte, die die Wärme anschließend an Topf oder Pfanne weitergibt. Bei der Induktion entsteht die Wärme direkt im Kochgeschirr. Dadurch geht weniger Energie verloren, denn Sie bringen Wasser deutlich schneller zum Kochen. Induktionsherde benötigen daher laut Verbraucherzentrale NRW rund 20 Prozent weniger Strom. Bei einem jährlichen Stromverbrauch des Kochfelds von 150 kWh wären das rund 30 kWh weniger Strom pro Jahr. Ein weiterer großer Vorteil eines Induktionsherdes liegt im Komfort: Induktionsfelder reagieren schnell auf Änderungen der Temperatureinstellung und lassen sich präziser regeln. Ganz automatisch spart die Technik allerdings nicht. Entscheidend bleibt, wie effizient Sie kochen: mit passendem Topf, geschlossenem Deckel und möglichst wenig Wasser. Dann kann die Induktion ihre Stärken voll ausspielen.

An dieser Stelle klopfen wir regelmäßig vermeintliche oder echte Tatsachen auf ihren Wahrheitsgehalt ab. Möchten Sie ein Vorurteil überprüfen lassen? Dann schicken Sie es uns! ele-kurier@remove-this.ele.de

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