Wärmepumpe

Neue Heizung einfach machen!

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Beratung vor Ort: Franziska Sternhoff mit Hausbesitzer Dennis Dörnemann
  • 14.03.2025
  • 4 Minuten
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Die ersten beiden Teilnehmer des großen ELE-Heizungstauschs stehen fest: Familie Alexander in Gelsenkirchen und Familie Dörnemann in Gladbeck ersetzen ihre alte Gasheizung durch eine Wärmepumpe – und freuen sich auf die Zukunft des Heizens.

Noch steht unter dem Esszimmerfenster der Familie Alexander eine Stechpalmenhecke. Aber nicht mehr lange: „Nächste Woche kommt der Gärtner und holt die raus“, erzählt Petra Alexander. Dann ist hier Platz für etwas Neues – „unsere Wärmepumpe, die im Frühling aufgestellt wird.“

Das Haus der Familie Alexander in Gelsenkirchen-Ückendorf bekommt im Rahmen der ELE-Aktion „3 Häuser. 3 Wärmepumpen.“ eine neue Heizung. Es ist ein Altbau, neue Fenster, aber keine Fußbodenheizung. Ein Gebäude also, von dem häufig behauptet wird, sie sei für eine Wärmepumpenheizung nicht geeignet.

„Aber nach eingehender Prüfung und Berechnung haben wir gesehen: Es funktioniert“, erläutert ELE-Expertin Franziska Sternhoff. „Moderne Wärmepumpen sind in vielen Fällen heute die optimale Lösung – nicht nur im Neubau oder im vollsanierten Altbau.“

Familie Alexander freut sich auf ihre neue Heizung. „Die Modernisierung ist jetzt einfach fällig“, erzählt Stefan Alexander, der das Reihenhaus aus dem Jahr 1961 zusammen mit seiner Frau und seiner erwachsenen Tochter Nele bewohnt. „Und da kommt vor allem eine Wärmepumpe infrage.“ Die bekommt Familie Alexander jetzt – und das ohne eigene Investition.

Denn mit dem Pachtmodell ELE heizKomfort Home kümmert sich die ELE gemeinsam mit ihren Partnern im Fachhandwerk um Planung, Installation und Wartung der Anlage. Familie Alexander zahlt lediglich einen monatlichen Servicepreis und den Strom für den Betrieb der Wärmepumpe. Dank staatlicher Förderung ist das für viele Eigenheimbesitzer eine attraktive Lösung. Weil die Alexanders an der ELE-Aktion teilnehmen, können sie sich außerdem über eine Zukunftsprämie von 5.000 Euro freuen.

Familie Alexander

… lebt in einem Reihenmittelhaus in Gelsenkirchen-Ückendorf.

Status quo

  • Bewohner: 3 Personen
  • Baujahr: 1961
  • Wohnfläche: 120 m2
  • Sanierungsstand: Dachdämmung (1990), Zweifachverglasung (2010), Fassade nicht gedämmt
  • Wärmebedarf: 20.000 kWh/Jahr
  • Heizung: Erdgas, Baujahr 2010

Planung Heizungstausch

  • Geplante Wärmepumpe: Weishaupt Biblock WBB 20
  • Leistung: 5,6  – 16,6 KW
  • Aufstellort: Vorgarten
  • Ausführender Fachbetrieb: Helmut Lakenbrink und Sohn Nachf. GmbH, Bottrop

Auch Familie Dörnemann in Gladbeck startet im Rahmen der ELE-Aktion in die Zukunft des Heizens. „Seit wir unsere Doppelhaushälfte 2010 gekauft haben, haben wir schon eine Menge gemacht“, sagt Dennis Dörnemann. Er wohnt hier mit seiner Frau, seinen drei Söhnen und Labrador-Hündin Rosi.

Wärmepumpe „logischer Schritt“

„Wir haben das Dach erneuert und gedämmt, Fenster mit Dreifachverglasung eingebaut und zuletzt eine Photovoltaikanlage installiert. Fehlt nur noch die Heizung – die ist jetzt stattliche 35 Jahre alt. Da ist der Umstieg von Gas auf eine Wärmepumpe der logische nächste Schritt.“ Auch das Haus der Dörnemanns hat keine Fußbodenheizung, auch hier funktioniert aber eine Wärmepumpe.

Die Dörnemanns profitieren von einer besonders hohen staatlichen Förderung. „Neben den 30 Prozent Basisförderung bekommen sie zusätzliche 20 Prozent Klimageschwindigkeitsbonus“, erklärt ELE-Mitarbeiterin Franziska Sternhoff. „Den gibt’s dazu, wenn man alte, ineffiziente fossile Heizungen frühzeitig austauscht.“

„Alles super erklärt“

In einigen Fällen sind sogar bis zu 70 Prozent Förderung drin. Aber für wen gilt eigentlich was genau? Wer sich für den Umstieg auf eine Wärmepumpe mit ELE heizKomfort Home entscheidet, muss sich darüber nicht den Kopf zerbrechen: „Wir klären das für jeden Kunden individuell“, so Franziska Sternhoff. „Je nach Förderhöhe verringert sich dann der monatliche Servicepreis.“

Von der Beratung durch die ELE ist auch Petra Alexander begeistert. „Frau Sternhoff hat uns wirklich alles super erklärt“, erzählt sie. „Da ist keine Frage offengeblieben. Und jetzt können wir den Heizungstausch mit einem guten Gefühl in Angriff nehmen.“

Unter dem Strich lohnt sich der Umstieg auf eine Wärmepumpe gleich mehrfach. Sie ist:

  • attraktiv dank hoher staatlicher Zuschüsse.
  • energiesparend, weil sie zu rund drei Vierteln mit kostenloser Umweltwärme arbeitet.
  • zu 100 Prozent klimaneutral, wenn sie mit Ökostrom kombiniert wird, zum Beispiel ELE wärmepumpeÖko.
  • zukunftssicher, wenn Erdgas und Erdöl mit steigenden CO2-Preisen immer teurer werden sollten.

Familie Dörnemann

… lebt in einer Doppelhaushälfte in Gladbeck-Rentfort.

Status quo

  • Bewohner: 5 Personen und 1 Hund
  • Baujahr: 1949
  • Wohnfläche: 110 m2
  • Sanierung: Dreifachverglasung (2010), neues Dach inkl. Dämmung (2018), zweischalige Außenwand mit Luftschicht, keine weitere Dämmung (Ausnahme: Anbau mit Luftkammerdämmung, 2010)
  • Wärmebedarf: 12.000 kWh/Jahr
  • Heizung: Erdgas, Baujahr 1990

Planung Heizungstausch

  • Geplante Wärmepumpe: DAIKIN Altherma 3 R
  • Leistung: 6 KW
  • Aufstellort: Vorgarten
  • Ausführender Fachbetrieb: ATHOKA, Herten

Familie Alexander und Familie Dörnemann haben die Weichen in Sachen Wärmeversorgung der Zukunft bereits gestellt. Die Planung steht, die ausführenden Fachbetriebe sind beauftragt. Stefan Alexander: „Jetzt freuen wir uns, die alte Heizung gegen eine Wärmepumpe auszutauschen und mit der Zeit zu gehen!“

Alle Infos zu ELE heizKomfort Home finden Sie unter www.ele.de/waermepumpe

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